Fast zwei Jahrzehnte lang formte Chuck Plaisance die Stimmen und Karrieren angehender Musiker am Musicians Institute (MI) in Hollywood, Kalifornien -- einer der weltweit führenden zeitgenössischen Musikschulen.
Wie es begann
1986 schrieb sich Chuck als Student am MI ein. Drei Monate nach Beginn des sechsmonatigen Kurses erkannte die Fakultät sein außergewöhnliches Talent und stellte ihn als Gesangslehrer im damals zweijährigen Gesangsprogramm ein -- eine Position, die er bis etwa 2003 innehaben sollte. Seine Mentoren am MI waren Jerome Stocco (Meistersänger) und Claudia Neault, deren Lehren seinen Ansatz in der Gesangsausbildung tiefgreifend beeinflussten.
Was er unterrichtete
Chucks Unterricht ging weit über einfache Gesangstechnik hinaus:
- Gesangstechnik -- Einzelunterricht und Gruppenunterricht
- Meisterklassen -- fortgeschrittene Gesangs-Workshops
- Live Performance Workshops (LPW) -- praxisnahe Bühnenvorbereitung
- Classic Rock LPW "Hollywood Pro Series" -- seine Signature-Performance-Band
- Beatles Live Performance Workshop -- Lehrer und Performer
Die "Hollywood Pro Series" Band
Chucks MI-Performance-Band bestand aus Weltklasse-Musikern, die unvergleichliche professionelle Erfahrung ins Klassenzimmer brachten:
- Tim Bogert -- Bass und Backing Vocals (Vanilla Fudge, Cactus, Rod Stewart, Beck/Bogert/Appice)
- Doanne Perry -- Drums (Jethro Tull)
- Steve Dudas -- Gitarren (Aerosmith, Ozzy Osbourne, Ringo Starr, Mark Hudson)
- Howard Laravea -- Keyboards (Gary Puckett)
- Chuck Plaisance -- Lead Vocals
Weitere MI-Kollegen waren Steve Bailey (Bass), Keith Wyatt (Gitarre), Casey Schurrell, Paul Hanson, Steve Travato, Mark Hart, Earl Slick und Mark Farner.
Lehrphilosophie
Chucks Philosophie basiert auf einer einfachen, aber kraftvollen Idee: "Jeder, der einen Ton treffen kann und Rhythmusgefühl hat, kann singen, aber das bedeutet nicht, dass alle gut klingen." Sein Ansatz konzentriert sich auf emotionale Flexibilität und Intensität statt physischer Kraft -- er lehrt Sänger, was sie nicht tun sollen, damit die natürliche Stimme hervortreten kann. "Weniger ist mehr" -- Singen bedeutet, Dinge natürlich geschehen zu lassen, nicht zu erzwingen.